Gegenständliche Motive

Nicht nur völlig abstrakte Motive lassen sich mit Zentangle zeichnen, sondern auch Gegenständliches: Tiere, Porträts, Dinge des täglichen Lebens.

Auch hier gilt: Fehler gibt es nicht.

Mache es Dir dabei selbst nicht zu schwer: Du kannst Dein "Modell" freihand zeichnen, Schablonen benutzen, das gute alte Pauspapier oder Stempel - das alles ist überhaupt nicht wichtig.

Zeichne Dir Dein Motiv mit einem weichen Bleistift vor und erst, wenn alles klappt, greifst Du zum Tuschestift. Du kannst in Schwarz und Weiß arbeiten oder aber auch Deine fertige Zeichnung lavieren (so nennt man es, wenn eine Tuschezeichnung später mit Farbe übermalt wird.).

Zum späteren Kolorieren kannst Du Buntstifte verwenden, farbige Marker oder Aquarellfarben. Von Acrylfarben rate ich Dir ab, damit könntest Du Dein Zentangle bis zur Unkenntlichkeit zerstören, weil Acrylfarbe in der Regel besser deckt als Aquarellfarbe. Dann bleibt von Deiner Zentangle-Zeichnung nicht mehr viel übrig.

Sei beim Kolorieren genauso phantasievoll wie beim Tanglen. Die Natur entwarf zarte Adern auf Blättern. Folge ihrem Beispiel. Betrachte einfach die Abschnitte Deines Bildes als Kunst, die sich entfalten soll, und lasse Deiner Kreativität freien Lauf. Manchmal macht es Spaß, beim Erstellen der Muster kreative Farben zu verwenden, z. B. rosa Hummeln mit grünen Flügeln.