Schraffur 1:
Das ist die simple Variante. Ich denke, das Prinzip ist klar.

Schraffur 2:
Diese Kreuzschraffur ist etwas schwieriger, aber auch sehr viel professioneller als die vorige. Diese Linien folgen den Dimensionen des Gegenstandes, siehe untenstehenden Apfel.

Schraffur 3:
Hier liegen nun 3 Linien-Sets übereinander, und jede in einer verschiedenen Richtung.

Schraffur 4 :
Hier liegen 6 Sets übereinander, und jedes Set hat wieder eine eigene Richtung. Du siehst selbst, dass diese Schraffur relativ dunkle Tonwerte schafft. Und: je mehr Sets man übereinander legt, desto dichter und kompakter wird die schraffierte Fläche.

Würdest Du nun einen Apfel zeichnen, dann müsstest Du solche Linien anlegen:

ApfelKreuzschraffur

Kreuzschraffur in der Praxis

Albrecht Dürer war ein wahrer Meister der Kreuzschraffur – schau Dir seine Bilder an. Vielleicht versuchst Du auch mal, sie nachzuzeichnen. Am besten verwendest Du dafür getöntes Papier. Und zeichne nicht zu klein, sonst kannst Du Dich auch leicht selbst betrügen und Details einfach "wegschummeln". Optimal wäre mindestens A3 Format.

Wichtig bei solchen Übungen ist: sei nicht zu streng mit Dir selbst. Natürlich werden Deine Zeichnungen vielleicht nicht so aussehen wie die von Dürer.
Aber: Du lernst. Du bist auf dem Weg. Und das ist auch gut.