• Achte stets auf die Tonwerte und vergleiche diese miteinander.
  • Prominente Highlights kann man auch erreichen, indem man die umgebende Fläche dunkler macht.
  • Berühre Deine Zeichenfläche niemals mit den Fingern. Die Haut ist immer etwas fettig, und die Fingerabdrücke lassen sich auf der Zeichnung gar nicht oder nur sehr schlecht wegretuschieren.
  • Nicht alle Highlights sind weiß.
  • Zeichne Haare nicht mit Linien, sondern in Grauwerten.
  • Achte immer auf weiche Übergänge beim Schattieren. Es ist beinahe unmöglich, eine sehr dunkle in eine sehr helle Fläche übergehen zu lassen. Das Zauberwort ist hier: Verwende Zwischenstufen. Es gibt jede Menge Grautöne dazwischen.
  • Das Weiß der Augen ist niemals Weiß, sondern immer ein helles Grau mit weißen Highlights.
  • Auch Zähne sind niemals weiß. Verwende ebenfalls ein helles Grau mit weißen Highlights.
  • Es sollten wenig harte Linien in einem Porträt vorhanden sein. Porträts macht man mit Tonwerten, nicht mit Linien.
  • Achte darauf, dass Deine Highlights nicht verschmieren. Das Weiß des Papiers ist das beste und auch das professionellste Highlight.
  • Wenn Du Rechtshänder bist, dann arbeite von oben links nach unten rechts, sonst verschmierst Du Deine Zeichnung. Vice versa für Linkshänder.
  • Wenn Du eine besondere Tiefe in Deinen Zeichnungen erreichen willst, dann arbeite mit einem Fokus. Das Hauptobjekt scharf und im Vordergrund, die Umgebung oder der Hintergrund verschwommen ohne scharfe Konturen.
  • Zum Blenden kannst Du auch Zellstofftaschentücher verwenden. Mache aus dem Taschentuch einfach ein Röllchen.
  • Verwende Fixativ für Deine fertigen Zeichnungen. So werden sie geschützt vor ungewünschtem Verschmieren, außerdem vermindert Fixativ die Reflektion von Graphit.
  • Dunkel ist nicht immer schwarz, und Licht ist nicht immer weiß.
  • Gehe vorsichtig um mit harten Bleistiften (5H etc.). Wenn Du zu fest aufdrückst, ruinierst Du das Papier.